Abfallentsorgung

Die Anfänge

Verpackungsmarktforschung

Der Gesetzgeber hat bereits sehr früh die Notwendigkeit erkannt, das Abfallaufkommen Deutschland zu reduzieren. Zum Zeitpunkt der Verpackungsverordnung (VerpackVO) von 1991 machten Verpackungsabfälle rund 50% des Volumens bzw. 30% des Gewichts des Hausmülls und der hausmüllähnlichen Gewerbeabfälle aus. Als Reaktion gründete die Wirtschaft die „Der Grüne Punkt Duales System Deutschland Gesellschaft für Abfallvermeidung und Sekundärrohstoffgewinnung mbH“. 1998 erfolgte die 1. Novellierung der VerpackVO, der in kurzem Abstand (2002 und 2005) weitere Änderungsverordnungen folgten.

Die BTG ist 2006 im Bereich der Marktforschung für einen der damals bedeutendsten Entsorger tätig geworden. Zu diesem Zeitpunkt firmierte die Firma noch als CHD Expert (Deutschland) GmbH.

Branchenlösungen

Mit der 5. Änderungsverordnung vom 02. April 2008 versuchte der Gesetzgeber nunmehr insbesondere die als ungleich wahrgenommenen Wettbewerbsbedingungen für Duale Systeme und Selbstentsorger zu korrigieren. In § 6 Abs. 2 VerpackVO wurde den Entsorgern die Möglichkeit des Angebots von Branchenlösungen ermöglicht. Dies setzte voraus, dass Kenntnis darüber bestand, welche Mengen an Verkaufsverpackungen in Haushaltungen und welche Mengen an den Haushalte gleichgestellten Anfallstellen anfallen.

BTG entwickelte eine Erhebungsmethodik, die sich im Ansatz von dem verbreiteten Ansatz der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung unterschied. BTG wählte einen sogenannten Bottom-Up-Ansatz mit einer Primärdatenerhebung bei Herstellern und Importeuren. Die Anfallstellen, unter Berücksichtigung der Kleinstanfallstellen wie Bäcker und Freiberufler wurden ebenso in einer Datenbank erfasst wie die Inverkehrbringer. Diese wurden einem Hersteller-Produktcluster zugeordnet, wovon es ursprünglich 21 und in späteren Verfeinerungen 29 gab.

Die Anfallstellen wurden in 12 Anfallstellengruppen zusammengefasst. Diese wiesen sich durch die Gleichartigkeit des Geschäftsbetriebs und der gleichartigen Produktbezug „anfallstellenaffiner“ Produkte aus. Durch geeignete Befragungen der Panelteilnehmer und Experten wurden Aussagen zur Menge der branchenfähigen Anteile je „CHD Hersteller- und Produktcluster“ möglich. Die Gutachten fanden eine sehr befriedigende Akzeptanz bei den Vollzugsbehörden.

Individualgutachten

Am 17. Juni 2014 trat die 7. Verordnung zur Änderung der VerpackVO in Kraft (BGBl. I S. 1061). Insbesondere wurden die Voraussetzungen für die Anzeige und den Betrieb von Branchenlösungen grundlegend neu geregelt, so dass dieser Tätigkeitsbereich für die Dualen Systeme weitestgehend unmöglich wurde.

In Folge dessen hat BTG seine Forschungstätigkeit so angepasst, dass den neuen Anforderungen der VerpackVO Rechnung getragen werden konnte. Seitdem werden auf der Basis der Panel- und Expertenbefragungen individuelle Gutachten für Inverkehrbringer erstellt. Untersuchungsgenstand sind die individuell erfassten Verpackungsmengen, die an großgewerblichen Anfallstellen anfallen, sowie Verpackungen, die durch Verbleib im Handel oder durch die funktionale Nutzung als Transportverpackung anzusehen sind.

Am 01. Januar 2019 wird ein neues Verpackungsgesetz in Kraft treten, welches die bisherige VerpackVO ablösen wird. Diese soll durch das neue Gesetz im ökologischen Sinn weiterentwickelt werden. Die Entsorgung der Verpackungsabfälle soll aber auf jeden Fall weiterhin im Wettbewerb erfolgen.

Kontakt zur Marktforschung im Außer-Haus-Markt

Kontaktieren Sie Thilo Lambracht  unter
+49 4263 301-400 oder
Thilo.Lambracht@btg-mail.com


Kontakt

Business Target Group GmbH

Veerser Weg 2A

27383 Scheeßel

Telefon +49 4263 301-0

centrale@btg-mail.com

Ansprechpartner bei der BTG

Empfehlen Sie uns weiter!

Mitglied im

DDV - Deutscher Dialogmarketing Verband
Die BTG ist Mitglied im DDV

BTG social

Anmeldung zum BTG Newsletter

Was suchen Sie?